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Rückblick: Lehrlingsaustausch mit der Firma GÜDEL AG

Vom 18. Oktober 2017 - 08. Dezember 2017 hatte zum ersten Mal ein Lehrlingsaustausch zwischen den beiden Partnerfirmen, W. Althaus AG und GÜDEL AG stattgefunden! Ob das aber gelungen ist?

Unternehmen aller Welt sind diesem Begriff sicherlich oft begegnet; «der Lehrlingsaustausch». In der modernen Berufsbildung kann man dem gar nicht mehr ausweichen. Was macht aber diese Ausbildungsform so optimal und erfolgreich? Welches sind die Vorteile laut Lernenden? Gibt es Nachteile?

Als berufsbildungsorientiertes Unternehmen können wir diese Fragen beantworten.

Nach exzessiver Recherche sind wir auf einen Zeitungsartikel aus dem Jahre 1994 gestossen, worin wir folgendes entnehmen konnten;

Der Lehrlingsaustausch hat sich in der Schweiz vor allem seit 1991 als neue Ausbildungsform im Berufsbereich entwickelt. Verfolgt wird vor allem das Ziel „die berufliche Mobilität“. Damit gemeint ist, dass der Lehrlingsaustausch den Lernenden Erfahrungen in neuen Arbeitstechniken und einem neuen beruflichen Umfeld ermöglichen solle. Rund 100 Betriebe und mehr als 400 Lernende hatten zu Beginn der Entwicklung dieser noch damals neuen Ausbildungsform an Austausche partizipiert.

Auch die Firma W. Althaus AG hatte sich an dieses ausserordentliche Experiment gewagt. Im Jahre 2006 entschied sich das Aarwanger Familienunternehmen dazu, mit dem Blechbearbeitungs- und Laserkonzern, Bystronic Laser AG, der Berufsbildung einen neuen Kick zu verpassen. Althaus- und Bystronic-Lernende besuchten das Gegnerische um Schwerpunkts-Ausbildungen mit und in deren Unternehmen absolvieren zu können. Dieser Schritt hatte sich ausgezahlt, denn was anfangs 4 Lernende gewesen waren, sind mittlerweile sage und schreibe 28 lernbegeistere und ambitiöse, junge Experten.

Schon über ein Jahrzehnt ist das her, weshalb die W. Althaus AG sich dazu entschieden hat, für frischen Wind in die alltägliche Ausbildung zu sorgen. Das Jahr 2017 war generell ein erfolgreiches Jahr, doch die Berufsbildung stach hoch hinaus, denn auch mit der Firma GÜDEL AG hatte man den Lehrlingsaustausch einzugehen getraut. Ob das aber so mühelos und glatt abgelaufen ist wie damals, beim Lehrlingsaustausch-Versuch mit der Bystronic Laser AG?

Die auszubildenden Automatiker EFZ, Colin Kämpf und Loris Marino, sammelten während einigen Monaten Eindrücke und Know-How in den entsprechenden Partnerfirmen. Wir durften die zwei begleiten und hatten nach dem Lehrlingsaustausch einige Fragen gestellt.

Der 16 jährige Colin schien begeistert gewesen zu sein. Er erzählte über sein Erlebnis und betonte vor Allem die Arbeit, die er in Güdel erledigen durfte: „Ich durfte Arbeitsabläufe in Güdel AG kennen lernen und bei dem Bau einer Maschine mithelfen. Die Fliessbandarbeit bestand aus mehreren solchen Maschinen. Ich durfte bei jeder einzelnen Maschine mithelfen, bis diejenige komplett, fertig entwickelt war“.

Loris stimmte ihm zu und begann über sein Erlebnis zu berichten: „Ich durfte Schaltschränke zusammenbauen, verdrahten und diese gelegentlich lackieren. Weil ich oft verdrahten durfte, konnte ich so gut an meiner Schwäche arbeiten und mich gleichzeitig für die Teilprüfung vorbereiten! Dafür bin ich dankbar“, sagte der 17-Jährige.

Auf die Frage, was Colin in Güdel besonders gefallen habe, meinte der Lernende, dass der Ablauf der Maschine, sowie die Inbetriebnahme des Roboters seine Highlights gewesen waren.

Er begann dann über die Mitarbeiter zu berichten: „Ich wurde sehr schnell aufgenommen, das fand ich angenehm. Schon in der ersten Woche durfte ich an die wöchentliche Mitarbeiterinformation teilnehmen. Die Arbeitsatmosphäre und der Umgang untereinander empfing ich als wohl tuend“.

Loris meinte in Hinsicht darauf, dass das Arbeitsklima in W. Althaus AG ebenfalls toll gewesen sei. „Die W. Althaus AG ist ein etwas kleinerer Betrieb als Güdel. Es ist beeindruckend was für eine Rolle die Grösse eines Unternehmens spielt. Man hatte beispielsweise in der Firma Althaus den Eindruck, jeder kenne jeden, “ der Güdel-Lernende fuhr fort;

„Ich versuchte möglichst ohne Vorurteile bezüglich des Grössenunterschiedes hinzugehen. Die Firma hatte mich positiv überrascht. Die Mitarbeiter hatten mich freundlich aufgenommen und waren stets hilfsbereit.“

Auf Die Frage, ob Loris denn irgendwelche Erwartungen von dem Austausch-Versuch gehabt hatte, antwortete der aufstrebende Automatiker mit nein. Er habe versucht das Ganze neutral zu betrachten.

Die Erwartungen von Colin hingegen seien vor dem Austausch gewesen sein, dass er viel über die einzelnen Maschinen und über die starken Motoren erfahren würde. Diese Erwartungen sind übertroffen worden, denn die Güdel-Mitarbeiter seien auf ihn eingegangen seien. Sie erzählten mit Stolz Allmögliches über die beiden Getriebe.

„Ich habe jetzt eine Vorstellung, wie die Schaltschränke weiter genutzt werden. Ich habe viel gelernt, daher würde ich gegebenenfalls nochmals einen Austausch wagen wollen, denn der Austausch erweitert den eigenen Horizont.“

„Ja, es ist immer spannend einen Einblick in einem anderen Betrieb zu kriegen“, ergänzte Loris. „Da ich hauptsächlich an den Schaltschränken für die eigene Firma arbeiten durfte, konnte ich so erfahren, wie diese überhaupt aufgebaut werden und wie diese funktionieren“.

Die beiden waren sich also einig, dass der Lehrlingsaustausch empfehlenswert gewesen sei.

Wir beendeten das Interview und bedankten uns für die Beantwortung aller Fragen.

Um also auf unsere Frage zurück zu kommen, ob denn nun der Lehrlingsaustausch mit GÜDEL AG gelungen ist, antworten mit, ableitend aus dem kleinen Interview, voller Stolz und Freude, dass der Austausch absolut lohnenswert gewesen ist.

 

 

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